VirtualBox VMs auf Dual-Boot Systemen (FAT32 & 2GB Split Images)
Tech . VirtualisierungDie Nutzung von Dual-Boot Systemen (Linux/Windows oder Mac-OS/Windows) bietet sich manchmal an, um vielleicht neben der gängigen Arbeit auch noch mal ein Spiel zocken zu können.
Oder es ist einfach notwendig, eine VM auf einem mobilen Datenträge für die Nutzung auf unterschiedlichen Betriebssystemen zu verwenden.
Das einzige Dateisystem, welches auf allen aktuellen OS-Version ohne die Nutzung von irgendwelchen zusätzlichen Treibern für Schreib- und Lese-Zugriffe verwendet werden kann, ist immer noch FAT32.
Das Problem an der Sache ist nur, dass FAT32 Architektur-bedingt nur eine maximale Dateigröße von 2GB erlaubt.
Virtualbox nutzt standardmäßig das VDI Format, welches leider kein splitten der Image-Dateien erlaubt.
Allerdings fand ich auf der Seite von wischonline.de einen Post in dem erläutert wird, wie man mit dem CLI-Tool VBoxManage .vmdk Dateien erstellt werden können, welche sich in 2GB splitten lassen, aber ebenfalls auch mit Virtualbox nutzbar sind. Das .vmdk Format stammt ja eigentlich von VMWare, allerdingst unterstützt VirtualBox seit einigen Version auch dieses Format.
Als erstes sollte man dafür sorgen, dass VBoxManage im Pfad erreichbar ist (so das noch nicht der Fall ist). Unter Windows habe ich hierzu die Variabel VBOX_HOME auf C:\Program Files\Oracle\VirtualBox gesetzt und anschließend die Umgebungsvariabel PATH um %VBOX_HOME% erweitert (Trennzeichen ; nicht vergessen). Dieses Vorgehen erleichtern
ungemein die Lesbarkeit der PATH Variabel.
Um ein (mitwachsendes) Volume mit 64GB Größe zu erstellen, welche in 32 x 2GB Dateien gesplittet wird, reicht folgender Aufruf:
VBoxManage createhd --filename Win2k8-r2-disk1.vmdk --size 65536 --format vmdk --variant split2g
Anschließend reicht es aus, das neue Image in die vorhandene VM einzubinden und dann mit Imaging-Tools (z.b. gparted oder mit einem simplen DD) eine Copy der größeren Image-Datei durchzuführen. Hierbei sollte man immer stehts dran denken, das Boot-Flag auch in der neuen Partition mit zu setzen. Anschließen entfernt man das alte Image und bootet neu von dem neu erstellten VMDK Image.
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noch einfacher geht es wohl auch mit
VBoxManage clonevdi Win2k8-r2-disk1.vdi Win2k8-r2-disk1.vmdk –size 65536 –format vmdk –variant split2g
Das dauert zwar länger, aber damit spart man sich das anschließende kopieren der Daten :-).